mmma-mmma … was macht eigentlich der Mini? Und Neuseeland? – Ein (Baby)-Update

Mini

Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Zeit verrinnt, wenn man erst einmal ein Kind hat. Als das die Eltern und Großeltern früher immer sagten, konnte ich damit nie etwas anfangen. Doch seit der Schmopf da ist, kann ich es zu 100 % bestätigen – die Zeit rast geradezu.
Seit fast 6 Monaten ist der kleine Grinsekater nun ein Teil von uns und macht aus dem Ehemann und mir eine richtige Familie.
Zwischen jetzt und der Zeit vor ihm liegen Welten. Dass es Abende und Nächte gab, an denen wir feiern waren und erst mit den ersten Sonnenstrahlen nach Hause gingen, klingt heute wie eine Geschichte aus einem anderen Leben. Anton ist jetzt da und nicht mehr wegzudenken.
Ich muss zugeben, aktuell ist es recht anstrengend, da Anton nachts kaum schläft und tagsüber jede Minute entertaint werden möchte. Da kommt man, was den Schlafmangel angeht, schon mal an seine Grenzen, selbst als diensterprobte Unfallchirurgin.
Umso wertvoller sind die kleinen Momente, in denen er mein Herz schmelzen lässt. Er kann sich mittlerweile ganz allein auf den Bauch drehen, beginnt zu sitzen und reagiert bereits auf seinen Namen. Und was das verrückteste ist – seit kurzem kann er die Silbe „ma“ sprechen … das führt vor allem dann, wenn etwas nicht so funktioniert, wie der kleine Mann sich das vorstellt, dazu, dass ein ärgerliches „MMMMMMMA-MMMMMMMMA“ durch die Wohnung schallt. Woher wohl diese Assoziation kommt?! Ja, Anton wird immer mehr zu einer Person mit eigenem (Dick-)Kopf und eigenem Willen.

Neuseeland

Noch 33 Tage und knapp 6 Stunden bis unser Flieger nach Neuseeland geht. Um genau zu sein führt der erste Flug über Dubai nach Sydney, wo wir ein paar Tage am Strand verbringen werden. Aber dann – dann geht es ins Land der langen weißen Wolke (aotearoa), wie die Maori ihr Heimatland bezeichnen.
Insgesamt 8 Wochen werden wir unterwegs sein, Elternzeit sei dank. Ich freue mich wahnsinnig, das der Ehemann und Anton dann auch endlich mal richtig viel Zeit miteinander verbringen können und wir als Familie noch enger zusammenwachsen werden.
Aber nicht nur Freude, sondern auch ein bisschen Angst Nervosität lässt mein Mutterherz höher schlagen, gibt es doch einige Hürden zu überwinden. Ich sage nur – der lange Flug mit Baby, Zeitumstellung, fremde Umgebung, 24/7 in einem Campervan aufeinander hocken. Das wird schon ganz schön aufregend.
Doch bevor der Angsthase in mir die Überhand gewinnt, schaue ich mir meinen Instagram Feed an, der zur Zeit von New Zealand bildern geflutet wird und bin sofort wieder hellauf begeistert, wie wunderwunderwunderschön es dort werden wird.

Neuseeland

photos by travelnewzealand

 

Schreibe einen Kommentar